Dezibel (dB)Logarithmische Einheit der SchallintensitätA-bewerteter Dezibel (dBA)Angepasst an die Wahrnehmung des menschlichen Gehörs; am häufigsten in Vorschriften verwendetB-bewerteter Dezibel (dBB)Für mittlere Pegel (~70 Phon); heute wenig verwendetC-bewerteter Dezibel (dBC)Nahezu flach über gesamtes Spektrum; zur Erkennung tiefer FrequenzenD-bewerteter Dezibel (dBD)Spezifisch für FlugzeuglärmZ-bewerteter Dezibel (dBZ)Ohne Bewertung, flache Antwort (auch „linear" genannt)dBHL (Hearing Level)Bezogen auf die Hörschwelle; in der Audiometrie verwendetPhonEinheit der subjektiven LautstärkeSoneLautstärkeeinheit; 1 Sone = Ton von 1000 Hz bei 40 dBRw (bewertetes Schalldämmmaß)Globaler Parameter, wie viel Schall ein Bauteil blockiert (dB)C (Spektrum-Anpassungswert)Korrektur für mittel-/hochfrequente Geräusche (Stimmen, Haushaltsgeräte)Ctr (Spektrum-Anpassungswert für Verkehr)Korrektur für tieffrequente Geräusche (Verkehr, Flugzeuge, Musik)Rw(C;Ctr)Vollständige Notation; z.B.: 37(-4;-9) dB → Rw=37, Rw+C=33, Rw+Ctr=28RAVereinfachter Index: RA = Rw + C (für Innenlärm)RA,trAn Verkehr angepasster Index: RA,tr = Rw + Ctr (am relevantesten für städtische Fassaden)DnT,ALuftschalldämmung, vor Ort zwischen Räumen gemessenD2m,nT,AtrFassadenschalldämmung (gemessen in 2 m Abstand); Schlüsselparameter des DB-HRL'nT,wTrittschallpegel (vor Ort); niedrigerer Wert = bessere DämmungSTC (Sound Transmission Class)Nordamerikanisches System, äquivalent zu Rw (STC-Werte ~3-4 dB höher)Frequenz (Hz)Schwingungen pro Sekunde; bestimmt die Tonhöhe (tief/hoch)Menschlicher Hörbereich20 Hz bis 20.000 HzTiefe FrequenzTiefe Töne (Verkehr, Maschinen)Hohe FrequenzHohe Töne (Stimmen, Alarme)KoinzidenzfrequenzAkustischer Schwachpunkt, an dem die Platte mehr Schall überträgtResonanzfrequenz (f0)Natürliche Schwingungsfrequenz des SystemsOktaveIntervall, in dem sich die Frequenz verdoppeltTerz (Dritteloktave)Unterteilung für Spektralanalyse und Rw-BerechnungSchalldämpfungReduktion des Schallpegels beim Durchgang durch ein BauteilKoinzidenzeffektDie Biegewelle der Platte fällt mit der Schallwelle zusammen; DämmungsabfallMassegesetzGrößere Masse = höhere SchalldämmungMasse-Feder-Masse-PrinzipPrinzip der Doppelverglasung: zwei Massen getrennt durch KammerAsymmetrieprinzipGläser unterschiedlicher Dicke vermeiden gleichzeitige ResonanzVerdopplungsgesetz der MasseVerdopplung der Masse erhöht die Dämmung um 6 dBLuftschallBreitet sich über die Luft aus (Stimmen, Musik, Verkehr)Körperschall / TrittschallDurch Stoß oder direkten Kontakt (Schritte, Vibrationen)FlankenschallWird über angrenzende Bauteile übertragen (Seitenwände, Boden, Decke)Rosa RauschenReferenz bei Messungen; fällt 3 dB pro OktaveWeißes RauschenGleiche Intensität bei allen FrequenzenVerkehrslärmDominanz tiefer Frequenzen; Spektrum, auf das sich Ctr beziehtDauerlärmSchwankt weniger als 5 dB(A) pro MinuteImpulslärmSchwankungen größer als 5 dB in weniger als einer SekundeLd (Tageslärm-Index)Äquivalenter Tagespegel (07:00-19:00); bestimmt die Anforderungen des DB-HRLe (Abendlärm-Index)Abendlicher Zeitraum (19:00-23:00)Ln (Nachtlärm-Index)Nächtlicher Zeitraum (23:00-07:00)LdenGlobaler 24h-Indikator mit Zuschlägen für Abend (+5 dB) und Nacht (+10 dB)LAeq,TA-bewerteter äquivalenter Dauerschallpegel während Zeitraum TStrategische LärmkarteEU-obligatorische Kartierung mit Lden- und Ln-PegelnGebiet mit akustischer EmpfindlichkeitZone mit Höchstwerten je nach BodennutzungHörschwelle0 dB (20 Mikropascal)Schmerzschwelle140 dBGehörschadenLängere Exposition über 85 dBAKurven gleicher Lautstärke (Fletcher-Munson)Isophone Kurven; das Ohr ist empfindlichster zwischen 1.000-4.000 HzNachhallFortbestehen des Schalls durch MehrfachreflexionenNachhallzeit (T60)Zeit, bis der Schall um 60 dB abklingtSprachverständlichkeitProzentsatz der korrekt wahrgenommenen SpracheDifferenz dBC-dBAZeigt Dominanz tiefer Frequenzen an (>10 dB = Körperschallübertragung)D2m,nT,Atr nach LdVon ≥30 dBA (Ld<60) bis ≥47 dBA (Ld≥75) in SchlafzimmernDnT,A zwischen Wohnungen≥50 dBAL'nT,w zwischen Wohnungen (Trittschall)≤65 dBHaustechniklärm≤30 dBA in Schlafzimmern/Wohnzimmern, ≤35 dBA in Küchen/BädernWHO-Empfehlung Schlafzimmer nachtsMaximal 30 dBAWHO-Empfehlung Verkehrslärm außenTag: max. 53 dBA / Nacht: max. 45 dBA